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3 Gründe, wieso die Immobilienpreise weiter steigen

Immobilienpreise steigen
 

Warum steigen Preise?


Preise werden grundsätzlich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Steigt die Nachfrage und trifft gleichzeitig auf ein konstantes oder sogar fallendes Angebot, so steigen auch die Preise. Umgekehrt verhält es sich genauso. Sinkt die Nachfrage bei konstantem oder steigendem Angebot, so sinken die Preise.

Seit 2007 sehen wir stetig steigende Immobilienpreise. Nach der Finanzkrise 2008 waren die Aktienpreise im Keller. Niemand traute sich zu der Zeit noch groß in Aktien zu investieren und was wurde statt dessen gekauft? Richtig! Immobilien. Das gute alte Betongold. Und genau das siehst du unten im Chart. Hier ist Immobilienentwicklung aus dem Jahr 2000 bis Jahr 2015 dargestellt.

Seit den Leitzinssenkungen haben viele Investoren auf Immobilien umgeschwenkt, denn Tagesgeld und Festgeldanlagen bringen einfach keine Rendite mehr. Anders sieht es am Immobilienmarkt aus, denn Wohnraum ist ein Grundbedürfnis. Schauen wir uns nun die Gründe an, die für eine hohe Wahrscheinlichkeit sprechen, dass diese Entwicklung (erstmal) so weiter geht.

 
Ich ziehe das so lange durch weiter Immobilien zu kaufen, wie die Banken das finanzieren.

unbekannt

 
 
 

Seit 2007 steigen die Immobilienpreise in Deutschland stetig.

 

Grund Nummer 1: Es wird immer mehr Wohnraum benötigt

Gerade in Städte sehen wir, dass Wohnraum immer knapper wird. Städte wie München, Hamburg oder auch Berlin machen es vor. Diese haben in den letzten Jahren einen immensen Preisanstieg bei den Immobilienpreisen erfahren, die deutlich über der Durchschnittlichen Preissteigerung für Immobilien liegt.

Vor allen Dingen junge Menschen zieht es in die Städte, dort wo die Unis oder Arbeitgeber sitzen, dort, wo es etwas zu erleben gibt. Dies führt zu einem unmittelbaren Wettbewerb der Interessenten um attraktiven und vor allen Dingen bezahlbaren Wohnraum.


Es herrscht in Städten jetzt schon Wettbewerb zwischen den potentiellen Mietern.


Hinzu kommt die noch gar nicht erwähnte Flüchtlingskrise, die diese Situation noch mal deutlich verschärft. Schaust Du Dir die unten abgebildete Statistik an, so sind in Deutschland alleine im Jahr 2015 zwei Millionen Zuwanderer in Deutschland eingewandert. Auch wenn vermutliche viele kein dauerhaftes Bleiberecht erhalten, kannst Du davon ausgehen, dass diese Zahlen definitiv eine Auswirkung auf den Immobilienmarkt haben werden.


 
 

Selbst jetzt schon, wenn keine weiteren Zuwanderer mehr nach Deutschland kämen, fehlt Wohnraum! Natürlich wird gleichzeitig gebaut, jedoch handelt es sich in Städten oft um hochpreisigen Wohnraum, der für sehr viele Menschen nicht bezahlbar ist.

 

Wohnraum ist ein Grundbedürfnis. Und die aktuelle Bevölkerungsentwicklung in Deutschland führt zu einer deutlichen Verknappung des Wohnraums.

 

Grund Nummer 2: Immobilien in Deutschland sind die günstigsten im internationen Vergleich!

In Deutschland sind die Immobilien im internationalen Vergleich am günstigen? Das hört sich ja erstmal nicht nachvollziehbar an. Denn die Industrienation Deutschland müsste ja eigentlich rein aus dem Bauch heraus entsprechend der hohen Einkommen in Deutschland auch entsprechend hohe Immobilienpreise aufweisen. Oder nicht?

Dass dem nicht so ist, siehst Du, wenn Du Dir die Immobilienpreise in Relation zum Einkommen in Deutschland im Vergleich zu Europa anschaust. Hier sind die Immobilien in Deutschland weiterhin besonders erschwinglich und Deutschland rangiert unter den günstigsten Ländern in Europa.

Auch beim Vergleich von europäischen Metropolen liegen zum Beispiel die Preise von Immobilien in London und Paris meilenweit vor denen in Deutschland.

 
 

Wo also als ausländischer Investor investieren, wenn man Millionen in Bar auf dem Konto liegen hat und in seinem eigenen Land keine wirtschaftlich tragbaren Anlagen in Form von Immobilien mehr findet?

Genau: im günstigen Deutschland! Dies zeigt sich auch im Netzwerk bei Maklern und Real Estate Vermittlern. Immer häufiger reisen in Deutschland ausländische Investoren an, die direkt mehrere Immobilien oder auch Wohnblöcke im Paket kaufen. Und dies ist kein Einzelfall, sondern mittlerweile tägliche Praxis.


 

Im internationalen Vergleich sind deutsche Immobilien weiterhin billig!

 

Grund Nummer 3: Es gibt keine besseren Anlageformen, die stetig Einkommen erwirtschaften

Gerade institutionelle Anleger, aber auch weiterhin viele private Anleger - wie oben beschrieben auch vermehrt international - sind gezwungen, ihre Bargeldreserven gewinnbringend anzulegen. Zum einen, um der Geldentwertung entgegen zu wirken und zum anderen, weil Sie zum Teil gesetzlich dazu verpflichtet sind.

So müssen zum Beispiel Pensionskassen von Angestellten die Einlagen entsprechend anlegen, um eine Verzinsung zu erwirtschaften. Anlageformen wie Staatsanleihen fallen hier heraus, da sie nicht mehr ausreichend Rendite erwirtschaften. Aktien sind hier meistens nur in einem beschränkten Maß erlaubt, da diese häufig einer hohen Volatilität unterliegen. Um dennoch stetig Rendite zu erwirtschaften, bleiben dann nur noch die Anlage in Immobilien.

Schaust Du Dir die aktuelle Strukturentwicklung der deutschen Vermögen an, so fällt auf, dass immer mehr Vermögen in Form von Bargeldreserven auf dem Konto liegen. Dies lässt sich durch die gestiegene Kaufkraft deutscher Haushalte erklären. Die Menschen haben Angst, Geld in Aktien zu investieren, und so verweilt das Geld zunächst auf dem Girokonto. Wohin also mit dem Geld, um es inflationsgeschützt anzulegen? Oder um eine Enteignung der Sparer, wie sie in auf Zypern bereits statt gefunden hat, zu verhindern?

Abgesehen von der Möglichkeit in Rohstoffe zu investieren, die auch keine stetige Rendite abwerfen, bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit, das Geld in Immobilien anzulegen. Und unter Berücksichtigung der weiterhin günstigen Immobilienpreise in Deutschland bleibt hier noch reichlich Luft nach oben!

 
 

Und was passiert, wenn erstmal flächendeckend bei allen Banken negative Zinsen für Spareinlagen eingeführt werden? Die ersten Banken machen es ja jetzt schon vor. Die Bareinlagen werden dann noch noch schneller entwertet und diesmal ist es für die Menschen im Gegensatz zur Inflation, die offiziell immer niedriger angegeben wird als sie wirklich ist, transparent, dass ihre Geldern weniger werden. Und spätestens dann werden vermutlich die Bareinlagen, die oben auf der Grafik zu erkennen sind, auch in Immobilien fließen und die Preise nochmal kräftig anziehen.

 

Immobilien stellen die einzige sichere Anlageform dar, die stetig Einkommen abwirft und es gibt zur Zeit keine passende Alternative für die meisten Anleger.

 

Wann legst Du also los, in Immobilien zu investieren?

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